Stärkung durch Verveine – Diva, Glückstee und Gewürzwunder

Stärkung durch Verveine – Diva, Glückstee und Gewürzwunder

Stärkung durch Verveine – Diva, Glückstee und Gewürzwunder

Die Verveine-Pflanze hat mich auf eine Entdeckungsreise eingeladen, welcher ich intuitiv gefolgt bin. Sie hat mir Teilbereiche gezeigt, wie die evolutionär begündete Verbindung zwischen Pflanzen und Menschen aus der Perspektive unseres Gehirns und Körpers gestaltet ist. Meine Aufgabe sehe ich jetzt darin, die Kenntnisse über diese Beziehung zu erweitern und möglichst vielen Menschen die Erfahrung mit Verveine in Gourveine-Qualität zugänglich zu machen.

Stellen Sie sich vor: Sie haben soeben Ihren Vortrag im Rahmen einer Lehrerweiterbildung zum Thema Schulgärten beendet und räumen Ihre Anschauungsmaterialien, also Pflanzen zusammen, als plötzlich Schüler herumschwirren. Es ist Mittagspause. Spontan entscheide ich mich, die Gelegenheit zu nutzen und einen herumsausenden Zwölfjährigen zum Inhalieren der Blätter meiner Verveine-Pflanze einzuladen. Das tat er tatsächlich und innerhalb von Sekundenbruchteilen strahlte er begeistert über das ganze Gesicht. Und nicht nur das, er sagte zu seinem Freund, er solle doch auch riechen. Pflanzen sind für Jungs nicht wirklich ein Thema in dem Alter – aber da war wohl etwas Unwiderstehliches mit im Spiel. Auf einer Wellness-Messe in Baden-Baden erzählte ich die Geschichte einer Besucherin. Währenddessen schwirrten ihre beiden Söhne im ähnlichen Alter an. Ich ließ sie unseren Verveine-Tee riechen und der Strahl-Effekt geschah wieder. Spontan fragte der eine Sohn „was ist denn das für eine Droge?“

Dank an meine agrar­wissenschaftliche Vergangenheit

Nun, ich hatte natürlich die Jungs nicht zufällig befragt. In meinem Kräuter- und Skulpturen­schaugarten, den ich zehn Jahre lang ab 2003 führte, entdeckte ich die Macht der Verveine-Pflanze – sie gehört zur Eisenkraut-Pflanzen­familie. Als Agrarwissenschaftlerin war ich vorher 20 Jahre mit der Wirkung von sekundären Pflanzenwirkstoffen auf Schadinsekten im Rahmen von biologischen Pflanzenschutzprogrammen international tätig. Das heißt hier ging es um die sensorische Beeinflussung des Verhaltens von Schadinsekten, um sie vom Fressen unserer Feldkulturen abzuhalten. 

Allmählich dämmerte es mir

Nachdem ich etwa zwei Jahre lang das Strahlen der Besucher wahrnahm und deren Staunen sah, wurde mir klar, das es sich hierbei um etwas wie bei der Wirkung von Pflanzenwirkstoffen auf Schadinsekten handeln muss. Und so begann ich mich mit der Wirkung von Duftstoffen auf das Gehirn zu beschäftigen – und eine neue weite Welt eröffnete sich mir. Mit Begeisterung entdeckte ich, was die Wissenschaft dazu erforscht hatte. Aber auch, was die Menschen zu dem Duft der getrockneten Verveine-Blätter sagten, welche ich als Tee auf dem Wochenmarkt in Offenburg begann anzubieten. 

Ein Duft krempelte mein Leben um

Im Jahr 2006 entschied ich mich beruflich zu verändern und Verveine zu meinem beruflichen Thema zu machen. Dazu suchte ich Anbauer in seiner botanischen Ursprungsregion Argentinien.  Cocabauern in Bolivien wollte ich eine Alternativkultur anbieten, was aber nicht gelang. Schließlich fand ich 2008 einen Bio-Kräuterbetrieb in der Türkei, der für mich Verveine-Tee in guter Qualität nach meinen Vorgaben anbaute und meine Kunden waren davon begeistert. Die Geschäftsbeziehung platzte 2011. Damals begann dann der eigentliche Lernprozess. 

Die Macht des Verveine-Duftes

Hier sind wir wieder beim Gehirn gelandet. Nebenbei hatten sich meine Kenntnisse über das Gehirn erweitert. Bekommt das Gehirn einen intensiven sensorischen Impuls, muss es reagieren, denn der Impuls enthält eine Information, die das Gehirn für wichtig oder bedeutend betrachtet. Der meiste Verveine-Tee auf dem Markt produziert schwache Impulse, welche vom Gehirn als unbedeutend quasi ignoriert werden und emotional auch nicht aufgeladen sind. Mein Tee, der von mir Gourveine genannt wurde, sendet starke Duftimpulse aus und enthält eine emotionale Aufladung.

Es war zum Verrückt werden

Nach dem Ende der türkischen Geschäftsbeziehungen suchte ich fast drei Jahre nach Lieferanten, die konstant eine gute Qualität für meine Kunden anboten. Diese Phase war Dauerstress für mich, da ich unter ständigem Druck stand, die Qualitätserwartung meiner Kunden anbieten zu können und gleichzeitig nie zuverlässig zu wissen, welche Qualität ich tatsächlich von einem Lieferanten erhalte. Im Ergebnis entschied ich mich für den eigenen Anbau in der südbadischen Ortenau auf einem elterlichen Grundstück. Hier konnte ich genau den Verveine-Tee produzieren, welchen meine Kunden und deren Gehirne lieben. 

 Im Verlauf der Anbauerfahrungen optimierte ich den Anbau, die Ernte und Trocknung, sodass mit meinen heutigen Kenntnissen genau der ­Verveine-Tee herauskommt, den so gut wie jeder Mensch bereits beim ersten Schluck oder bei der ersten Tasse liebt, weil er den positiven Effekt auf das Gehirn hat. Unser Produktionsziel ist es, Tee zu erzeugen, der in seiner sensorischen Wahrnehmung und Wirkung so nahe an das lebendige Original kommt wie produktionstechnisch möglich. Gourveine erfüllt diese Merkmale ziemlich gut. In der jetzigen Phase bin ich dabei, Erzeuger zu schulen, Tee nach meinen Richtlinien zu kultivieren. Das ist die nächste Stufe, die zur Nachhaltigkeit meines Qualitätskonzeptes führen soll.

Was ist denn nun dieser positive Effekt?

Als Naturwissenschaftlerin will man eigentlich auch gerne seine Beobachtungen oder Hypothesen prüfen. In der gegenwärtigen Situation ist das nicht so ganz möglich, auch wenn Forschung unterstützt wird. Ein Forschungsinstitut in der Nähe von Freiburg ist meiner Anregung nachgegangen und hat festgestellt, dass Verveine das Potenzial hat, wirkungsvoll gegen Depression zu sein. Vereinfacht gesagt, ist der Cocktail aus Botenstoffen im Gehirn der Erkrankten bei der Depression aus dem Gleichgewicht geraten. Der Duft von Verveine scheint die Produktion derjenigen Gehirnbotenstoffen auszulösen, welche auf uns ausgleichend wirken. Das Besondere – bei Gourveine spürt man die Wirkungen unmittelbar.

Verveine ist noch viel mehr

Den positiven Effekt durch den Duft kann man wie eine Art Einladung betrachten. Er stellt eine Beziehung her. Denn Verveine-Tee hält noch viel mehr wertvolle Wirkstoffe und Wirkungen für uns bereit. Die Pflanze ist eine Art pflanzliche Vollkasko-Versicherung. Ätherische Öle und Polyphenole sind die zwei Hauptwirkstoffgruppen. Ihre Polyphenole sind sehr mächtig und ihre antioxidativen und neuroprotektiven Wirkungen sind belegt. Auf unserer Webseite ­
www.gourveine.org gibt es weitere Informationen und eine Bestellmöglichkeit. Auf dem Youtube-Kanal ­www.youtube.com/user/­DEGabriele77 können Sie uns bei der Arbeit zusehen. Es gibt auch ein Buch „La Verveine – Diva, Glückstee & Gewürzwunder“ von Gabriele Stoll mit Fachinformation und Rezepten von mehreren Köchen aus der Gegend und Berlin.

Verveine – was ist ihre Essenz?

Sie ist ein großartiges Geschenk der Natur an uns Menschen, welches bei regelmäßigem Genuss zu einer wirkungsvollen präventiven Gesunderhaltung beiträgt und sich einfach gut anfühlt. Gute Gründe sie zu entdecken.

Dr. Gabriele Stoll

Dr. Gabriele Stoll

GOURVEINE

Jakob-Schell-Straße 16
77749 Hohberg-Hofweier
+49 (0) 7808 911169