Geokultur – Zukunft für Erde, Mensch & Kosmos kreativ mitgestalten

von | 28. September 2020

Ob in Ernährung, Mode, Design, Architektur oder Freizeit – der aktuelle Trend ist „Natur“ und „Nachhaltigkeit“. Wir suchen gesellschaftlich und individuell wieder eine Anbindung an die natürlichen Prozesse und Rhythmen des Lebens. Die Herausforderungen des Klimawandels, das übersättigte Konsumgefühl, das große Gefühl eines kollektiven Burn-out und der große Schatten der Corona-Krise, lassen uns Gewohntes neu denken, neu fühlen.

Mit den großen Fragen und Antworten zum Miteinander von Menschen, Erde und Kosmos, beschäftigt sich die Geokultur. Die Erde wird, wie auch bei allen alten und naturnahen Völkern, als ein lebendiges, beseeltes Wesen gesehen, mit welchem wir bewusst in den Dialog und Austausch treten können. In einer Zeit von Umweltzerstörung und globaler Lebensentfremdung zeigt die Geokultur auf, wie ein Leben mit der lebendigen Natur gelingen und uns bereichern kann.

Eine der Säulen der Geokultur ist das uralte Wissen um die Geomantie („Geo“ – Erde und „mantie“ – sprechen, weissagen). In unseren Breitengraden ist die Geomantie des alten Chinas, das Feng Shui, bekannt, aber auch jede andere Kultur hatte ihre eigene Geomantie – ihre Lehren von der Weisheit der Erde und wie wir harmonisch mit ihr leben können. Mit den Steinkreisen, Kathedralen und historischen Stadtanlagen hat die europäische Geomantie Stätten von einzigartiger Kraft, Atmosphäre und Spiritualität hinterlassen. Doch ihre ureigenste Aufgabe war schon immer, dass „verlorene Paradies“ durch vertiefte Kulturtechniken wieder neu zu schaffen oder zumindest die Anbindung daran zu erhalten. Es geht der Geomantie also um das Grundthema der Entfremdung und ihrer Überwindung – ein Wissen, das als Ressource heute mehr denn je benötigt wird.

Gleichzeitig stehen wir in der Menschheitsentwicklung an der Schwelle zu einem neuen integralen Bewusstsein. Wir müssen eine ­Brücke schlagen, zwischen einer verkopften und rationalisierten Welt hin zu einem lebendigeren Dasein. Magie, mythisches Sehen, seelische Welten, geistige Kraftfelder werden nicht ausgeklammert, sondern bekommen neben unserem mentalen Bewusstsein, einen angemessenen Platz. Wenn wir alle Ebenen integrieren, können wir als reife Erwachsene durch die Welt gehen. Unser von den natürlichen Lebensprozessen getrenntes, zerstörerisches und kindlich-pubertäres Verhalten, welches die Erde schon so lange aushalten muss, gilt es hinter uns zu lassen. Zu dieser neuen Menschenreife will die Geokultur ihren Beitrag leisten.

„Heute wissen wir, dass die Erde als lebendiges System von vielen Fehlentwicklungen bedroht ist und dass die eigentliche Ursache die Entfremdung des Menschen von der Natur ist. Das wissenschaftliche Bild von der Erde als ein Körper träger Masse ist grundverschieden von der uralten Vorstellung, die in der Erde ein lebendiges, spirituelles Ganzes sieht“.

John Michell, 1988

 

In der Geokultur arbeiten wir mit Lebens- und Wachstumsprozessen, vermitteln tiefgehende Kenntnisse von systemischem Denken, der Genialogie (Lehre des Wesenhaften), (Atmos-) Sphärenlehre, Geomantie und Erdheilungsarbeit. Dabei geht es nun nicht mehr darum isolierte, kurzfristige Einzelmethoden anzuwenden, sondern um die „Einbettung“ eines Projektes in nachhaltige, naturnahe, lebens- und identitätsfördernde Entwicklungsprinzipien, die von allen Beteiligten als wahrhaftig und stimmig empfunden werden.

 

Ob ein Lebensraum wieder als heimatlich und geborgen empfunden, ein Dorfkern wiederbelebt wird oder eine Landschaft „lebendig“ renaturiert werden soll, Geokultur ergänzt jede planerische Arbeit mit Maßnahmen, um Lebendigkeit und Identität zu steigern, unter Einbezug seelischer Wirklichkeiten. Wir setzen unser Wissen, unsere Erfahrungen und Methoden ein, um beispielsweise

 

  • für Kommunen oder Unternehmen nachhaltige Planungsvorgaben zu entwickeln.
  • für Gruppen Entwicklungen ganzheitlicher Projekte jeder Art zu unterstützen.
  • neue „Orte der Kraft“ für einen konkreten Lebensalltag zu gestalten.
  • wieder Orte der Stille und spiritueller Mittenanbindung zu schaffen.
  • Häuser und Gärten mit Seele zu gestalten.
  • Kunst als Mittler von Erde und Kosmos konkret in die Menschenwelt zu tragen.
  • ein Bewusstsein zu schaffen, wie Landschaft und Natur uns Menschen formt und inspiriert.

 

Als Akademie für Geokultur verbinden wir Persönlichkeitsarbeit mit der fachlichen Wissensvermittlung von traditionellen wie modernen Lehren und erlebbarer Spiritualität.

 

 

Christin Lange und Pascal Zielke

alma mundi AKADEMIE

Längenhardstraße 19, 79104 Freiburg
Telefon: 06621 9687814