Schöne Zähne, schönes Aussehen

Schöne Zähne, schönes Aussehen

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Regelmäßige, weiße Zahnreihen ohne Lücken oder Verfärbungen tragen maßgeblich zu einem attraktiven Äußeren bei.

Doch damit die Zähne auch dauerhaft so schön aussehen, muss man etwas tun. Eine gute Zahnpflege umfasst mehr als nur das tägliche Zähneschrubben.

Psychologen haben festgestellt, dass es nur Sekundenbruchteile dauert, bis wir uns von unserem Gegenüber ein Bild gemacht haben. Ob wir jemanden attraktiv finden oder nicht, hängt von einigen wichtigen Markern ab. So werden symmetrische Gesichtszüge als ausgesprochen anziehend empfunden. Neben einer gesunden Haut und einem schlanken Körper sind es vor allem harmonische Zahnreihen, die den ersten Eindruck prägen und als Sympathiefaktor gelten. Nicht zuletzt helfen schöne Zähne auch bei der Karriere: ,,Studien seriöser Meinungsforschungsinstitute haben nachgewiesen, dass Menschen mit strahlend weißen Zähnen im Berufsleben schneller Karriere machen und besser verdienen. Grund: das gepflegte Lachen steht für Gesundheit, Stärke, Ausgeglichenheit, Kompetenz und Glaubwürdigkeit”, so der Zahnarzt Dr. Rüdiger Butz im Gespräch mit der Initiative proDente. Um beim Gegenüber zu punkten, komme es daher auf eine regelmäßige und gründliche Zahnpflege an.

Die richtige Zahnpflege

Im Allgemeinen sieht es in Deutschland gar nicht so schlecht aus, was die Disziplin beim Zähneputzen angeht. Doch trotz guter Grundreinigung liegt der Teufel im Detail. So wissen viele Menschen hierzulande nicht, welche Zahnbürste für sie geeignet ist, sie wenden eine falsche Putztechnik an oder sie schenken den Zahnzwischenräumen zu wenig Aufmerksamkeit. Insbesondere bei den Zahnzwischenräumen liegt einiges im Argen. Nur ein Viertel der Deutschen widmet sich täglich diesem für Zahn-und Zahnfleischprobleme anfälligen Bereich. Jeder Dritte benutzt überhaupt keine Zahnseide. Das ist ein wesentlicher Grund für die Häufigkeit von Zahnproblemen wie Karies und Parodontitis.

Was das richtige Putzwerkzeug angeht, so gibt es eine Reihe von Kriterien. Zahnärzte empfehlen, dass der Bürstenkopf möglichst klein sein sollte, damit auch schwer zugängliche Stellen erreicht werden. Besser ist es, weiche oder mittelweiche Borsten zu verwenden; harte Borsten sorgen für einen zu starken Abrieb. Sobald die Borsten sich nach außen biegen, muss die Zahnbürste erneuert werden, spätestens nach drei Monaten. Eine gründlichere Reinigung ist mit einer elektrischen Zahnbürste möglich. Für die Reinigung der Zahnzwischenräume empfiehlt sich wie gesagt Zahnseide. Einmal täglich – so empfehlen es Wissenschaftler – sollte die zarte, aber stabile Kunstfaser zum Einsatz kommen. Ob Natur, gewachst oder flauschig, ob mit Minzgeschmack, Fluor oder antibakteriellen Wirkstoffen – das hängt von individuellen Bedürfnissen ab. Zum Einsatz unter Brücken sind Kunstfasern mit verstärkten Enden zum Einfädeln geeignet (Superfloss). Eine große Bandbreite, um die Zwischenräume zu reinigen, bieten Zahnzwischenraumbürsten. Ihr Einsatz bewährt sich mit zunehmendem Lebensalter, da dann die Zahnzwischenräume bereits offener sind. Zusätzlich unterstützen Mundduschen und Mundspülungen die Zahnhygiene.

Die optimale Art, die Zähne zu putzen, ist die so genannte ,,Rütteltechnik”. Dazu die Bürste im 45 Grad Winkel am Zahnfleischrand aufsetzen und leicht rütteln. Auf diese Weise werden die hartnäckigsten Zahnbeläge, welche am Zahnfleischsaum sitzen, gelockert. Streichen Sie diese dann mit der Bürste mit sanftem Druck vom Zahnfleisch in Richtung Zähne aus und rücken Sie zu den nächsten Zähnen weiter. Dabei gilt es, systematisch Zahn für Zahn vorzugehen: erst die Zahnreihen außen, danach die Zahnreihen innen und zum Schluss die Kauflächen.

Bei schwer zugänglichen Stellen gelingt es aber nicht immer, durch das Zähneputzen Zahnbelag vollständig zu entfernen. Mineralisiert der zunächst weiche Belag jedoch, bildet sich eine harte Plaque oder Zahnstein – ein idealer Nährboden für Bakterien. Um diese festen Auflagerungen zu beseitigen, ist von Zeit zu Zeit eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt nötig. Mittels Ultraschall- und Pulverstrahlgeräten kann man nicht nur dem Zahnstein zu Leibe rücken, sondern auch Verfärbungen, die etwa durch den häufigen Genuss von Tabak, Kaffee oder Tee entstehen.

Deutsche putzen fleißig

In den meisten Ländern Europas hat sich die Mundgesundheit in den vergangenen Jahren verbessert. In Deutschland wird die Mundgesundheit regelmäßig umfassend analysiert. Ergebnis der letzten DMS-Studie: Der Zahnverlust verschiebt sich zunehmend ins höhere Alter. Durchschnittlich fehlen einem Erwachsenen heute 2,7 Zähne. In der Erhebung von 1997 betrug der Wert noch 4,2. So verwundert es nicht, dass die Deutschen bei der Pflege ihrer Zähne ganz gut abschneiden. Wie die meisten Europäer putzt auch hier der überwiegende Teil der Bevölkerung – über 70 Prozent – mindestens zwei Mal täglich die Zähne. Mit 86 Prozent schwingen die Italiener am häufigsten die Zahnbürste. Das Schlusslicht bilden die Franzosen, gefolgt von Irland und Großbritannien.

Quellen: Initiative proDente e.V. / Deutsche Mundgesundheitsstudie des Instituts der Deutschen Zahnärzte

Problemhaut richtig pflegen

Problemhaut richtig pflegen

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Schätzungsweise 20 bis 50 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind von trockener Haut betroffen. Besonders die Haut von Menschen mit Neurodermitis oder Schuppenflechte (Psoriasis) leidet in der kalten Jahreszeit.

Heizungsluft entzieht der Haut Feuchtigkeit und trocknet sie aus. Auch die kalte Luft im Freien hat einen geringen Feuchtigkeitsanteil, was zusätzlich zum Austrocknen der Haut führt. Zudem ziehen sich die Blutgefäße unter der Haut durch die Kälte zusammen, um die Wärme besser speichern zu können. Folge: Es entsteht eine Unterversorgung der Haut mit Sauerstoff und Nährstoffen. Der Stoffwechsel wird herabgesetzt und die Haut reagiert empfindlicher auf äußere Einflüsse. Weiteres Problem: Bei kühlen Temperaturen verringert sich die hauteigene Talgproduktion, wodurch ein wesentlicher Teil des natürlichen Hautschutzmantels fehlt. Durch den fehlenden Fettfilm kann die Feuchtigkeit auf der Hautoberfläche schneller verdunsten. Heizungsluft und niedrige Luftfeuchtigkeit im Winter begünstigen die Verdunstung. Die Haut wird rau, rissig und blass, sie juckt und spannt.

Im Winter braucht die Haut spezielle Pflege

Vor allem für Neurodermitis- und Psoriasis-Patienten kann der Winter zu einer regelrechten Tortur werden. Denn die angegriffene Haut wird durch die klimatischen Bedingungen zusätzlich stark belastet. Um die Haut zu schützen, braucht sie vor allem in der kalten Jahreszeit viel Pflege. Neben der richtigen Pflege gibt es einige hilfreiche Tipps für ein angenehmes Hautgefühl in der kalten Jahreszeit.

Häufiger Kontakt mit Wasser und Seife trocknet die Haut aus. Deshalb ist besser, nur kurz zu duschen als länger in der Badewanne zu verweilen. Parfum-, seifen- und schaumfreie Reinigungslotionen unterstützen außerdem die Haut, ihren Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren.

Auch nach dem Waschen, Duschen oder Baden gibt es einiges zu beachten: Statt sich kräftig abzurubbeln, sollte man die Haut lieber behutsam trocken tupfen. Nach dem Abtrocknen heißt es: Gründlich salben und cremen. Gerade im Winter darf die Creme ruhig etwas reichhaltiger sein. Cremes mit pflegendem Mandelöl sorgen für eine nachhaltige Rückfettung der Haut und machen sie weich und geschmeidig.

Sollte die Pflege einmal nicht mehr ausreichen und sich Entzündungssymptome wie Rötungen, Juckreiz, Schwellungen zeigen, helfen schnell mild dosierte Hydrocortison Cremes (rezeptfrei, aus der Apotheke).

Das tut der Haut zusätzlich gut
  • Trinken: Pro Tag sollten es schon zwei Liter Mineralwasser oder Früchtetees sein, um den Flüssigkeitshaushalt der Haut zu verbessern.
  • Frisches Obst und Gemüse verzögern mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C und E den Hautalterungsprozess. Gleichzeitig ist man in der kalten Jahreszeit mit Vitalstoffen versorgt.
  • Auch wenn es draußen eisig kalt ist: Regelmäßiges Lüften erhöht die Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen und schützt die Haut vor dem Austrocknen. Zudem sorgen Luftbefeuchter für ein gutes Raumklima.
  • Spaziergänge an der frischen Luft sind ebenfalls gut für die Haut. Sie regen die Durchblutung an und die Haut kann Feuchtigkeit tanken.
  • Auch Joggen oder Wechselduschen fördern die Durchblutung der Haut.
Neurodyermitis

Neurodermitis gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen. In Deutschland sind 4 Millionen Menschen von der chronischen Erkrankung betroffen, die meist bereits im Kleinkindalter beginnt. Zur Entstehung tragen sowohl genetische Faktoren als auch Umwelteinflüsse bei. Die Krankheit verläuft in Schüben, die durch verschiedenste Stoffe aus der Umwelt, aber auch durch psychische Ursachen ausgelöst und verstärkt werden können. Es handelt sich dabei um eine Überreaktion des Immunsystems. Typische Symptome sind extremer Juckreiz sowie schuppige und trockene Haut.

Psoriasis

Die Hauterkrankung Psoriasis, an der in Deutschland rund 1,6 Millionen Menschen leiden, äußert sich durch gerötete und erhabene Hautstellen, die mit silberweißen Schuppen überzogen sind und teilweise stark jucken. Die erkrankten Hautareale sind punktförmig bis handtellergroß und deutlich abgegrenzt. Meist sind Knie, Ellenbogen oder Kopfhaut betroffen. Auslöser der Hautveränderungen ist eine fehlgesteuerte Immunreaktion gegen Zellen der Oberhaut (Autoimmunreaktion). Sie teilen sich viel schneller als normal und dadurch verdickt sich die Oberhaut. Ursache für die Erkrankung sind sowohl genetische Faktoren als auch Faktoren wie Infektionen, die Einnahme von Medikamenten oder äußere Einflüsse wie Hautverletzungen. Auch Stress kann die Entstehung von Psoriasis begünstigen oder einen Schub auslösen.

Saunabaden – Hier geht’s heiß her!

Saunabaden – Hier geht’s heiß her!

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Hektik und Stress des Alltags zerren an den Kräften. Ein gutes Gegenmittel: Saunabaden! Auf kaum eine andere Weise lässt sich in so kurzer Zeit etwas so Wirkungsvolles für Körper und Seele tun.

Die wohlige Wärme entspannt die Muskulatur ebenso wie den Geist. Herz und Kreislauf stabilisieren sich, die Gefäße werden durch die abwechselnden Wärme- und Abkühlreize regelrecht trainiert und das Immunsystem läuft zur Höchstform auf. Denn mittlerweile ist wissenschaftlich erwiesen, dass durch die Erhöhung der Körpertemperatur während der Schwitzphase, dem Körper eine Art künstliches Fieber vorgegaukelt wird, wie bei echtem Fieber wird so eine Zerstörung von Krankheitserregern bewirkt. Aber auch in punkto „Anti-Aging“ leistet Saunieren einen wertvollen Beitrag: Die Haut wird straffer, klarer und sieht jünger und frischer aus.

Die Heimat der Saunen

Was wir heute Sauna nennen, ist ein uraltes Kulturgut, dass, wenn man es genau nimmt, sogar bis in die Steinzeit zurück reicht. Durch die Entdeckung, dass Steine die Hitze des Feuers speichern können, war der Mensch nicht nur in der Lage, seinen Aufenthaltsort zu erwärmen, sondern auch, sich mit bewusster Temperatursteigerung zum Schwitzen zu bringen.

Der Begriff „Sauna“ entstammt der finnischen Sprache. Denn die Finnen waren es, die die Kulturtradition des Schwitzbadens aus ihrer Urheimat, dem asiatischen Grenzgebiet am Ural, mit in das heutige Siedlungsgebiet einbrachten. Während in fast allen Ländern die Geschichte des Badewesens wechselvoll verlief, können die Finnen auf eine rund zweitausend Jahre alte Saunatradition zurückblicken. Wo anfänglich noch mit Steinen angereicherte Erdgruben, mit Zelten darüber versehen, herhalten mussten, um so das wohltuende Schwitzen zu ermöglichen, so etablierte sich im Laufe der Zeit zunehmend die Sauna in Holzbauweise.

Das Herzstück einer echt finnischen Blockbohlensauna bildet der Saunaofen. Traditionell mit Holz befeuert, werden so die oben liegenden Steine aufgeheizt. Der eigentliche Clou beim Saunieren sind die Aufgüsse. Dabei werden die heißen Steine regelmäßig mit Wasser übergossen, der daraus entstehende unvergleichliche Verdunstungsdampf treibt einem regelrecht den Schweiß aus den Poren. Ganz nach Gusto kann das Aufgusswasser mit Zusatz- bzw. Duftstoffen oder Ölen angereichert werden. Die Bandbreite der Zusätze reicht von Eukalyptus, Minze und Menthol, die die Atemwege frei machen, über Nadelholzdüfte, die zusätzlich die Muskulatur entspannen sollen, bis hin zu Spaßaufgüssen mit den Düften exotischer Früchte.

In den skandinavischen Ländern hat die Sauna nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert – auch gesellschaftlich. Unter Geschäftsleuten ist es selbstverständlich, sich in der Sauna zu treffen, um dort Geschäfte abzuwickeln. Auch in Russland gehört gemeinsames Saunieren zum guten Ton. In der russischen Variante der Sauna, der Banja, ist es selbst unter Politikern durchaus üblich, sich bei einem schweißtreibenden Bad zu beraten und wichtige Entscheidungen zu fällen. Traditionell ist sowohl in der Sauna als auch in der Banja der Gebrauch von Birkenzweigen, mit denen der gesamte Körper „abgeschlagen“ wird, um die Blutzirkulation anzuregen. Wie sehr das Saunieren zum Alltagsbild der Skandinavier gehört, wird einem spätestens beim Gang in den örtlichen Supermarkt bewusst: Saunagerecht portioniert können dort tiefgefrorene Birkenzweige erstanden werden.

Fester Bestandteil der Wellness-Kultur

Saunen der finnischen Art gab es in Deutschland bereits anfänglich des 20. Jahrhunderts. Richtig Fuß fasste die Sauna-Kultur allerdings erst nach Ende des zweiten Weltkriegs. Heutzutage verfügt nicht nur jedes Hotel, das etwas auf sich hält, über einen Spa, in dem eine Sauna fest integriert ist. Auch in öffentlichen Schwimmbädern findet man zunehmend die Möglichkeit zum Saunieren. Wer keine Lust hat, sich an feste Saunazeiten zu halten, der ist mit einer Sauna in den eigenen vier Wänden bestens beraten. Dabei muss nicht unbedingt ein Keller- oder Hobbyraum zur Verfügung stehen, um sich den Traum einer eigenen Sauna zu erfüllen. Mittlerweile gibt es durchaus platzsparende Modelle, die sogar zusätzlich über Infrarot verfügen und sich problemlos selbst ins Badezimmer integrieren lassen. Ob „Sauna nach Maß“, bei der Individualisten die Möglichkeit geboten wird, die Sauna ihren Vorstellungen anzupassen, oder Sauna mit „austauschbarem Outfit“, z. B. in traditioneller Holz- oder trendiger Glasbauweise, eine Sauna steht gestern wie heute für ein ganz ursprüngliches Erlebnis. Kein Wunder, dass die Schar der Sauna-Anhänger immer größer wird. Auf kaum eine andere Weise lässt sich in so kurzer Zeit etwas so wirkungsvolles für Körper und Seele tun. Weitere wertvolle Tipps rund um das „heiße Thema“ erhält man auf der Homepage des Deutschen Sauna-Bundes e.V. unter www.saunabund-ev.de.

Jojoba – der Beauty-Profi

Jojoba – der Beauty-Profi

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Schon vor Urzeiten entdeckten die Azteken ein Öl, das sie für ihre Ernährung, als Heilmittel und zur Pflege einsetzten: Jojoba-Öl. Heute ist es populärer denn je – als eines der wertvollsten Pflanzenöle im Wellness- und Kosmetikbereich.

Die Schönheitspflege ist so alt wie die Menschheit selbst und macht einen großen Teil unseres Lebensgefühls aus. Gerade heutzutage erleben Pflege- und Beautyprodukte, die auf natürlichen Stoffen aufbauen, einen regelrechten Boom. Kein Wunder, je schnelllebiger die Zeit, desto mehr besinnt sich der Mensch andererseits auf Bewährtes: Die Kräfte von Mutter Natur. „Back to the roots“ – zurück zu den Wurzeln – heißt die Devise und das wortwörtlich: Denn unsere Flora hat einiges zu bieten wie beispielsweise Ölbäume, deren „flüssiges Gold“ uns mit wertvollen Inhaltsstoffen verwöhnt, Haut und Haar regeneriert und pflegt. Im Gegensatz zu mineralölhaltiger Kosmetik ziehen Produkte, die aus Pflanzenölen bestehen, in die oberen Hautschichten ein und aktivieren die Hautfunktionen von innen heraus. Unser Abwehrsystem wird dadurch positiv unterstützt und das Hautbild deutlich verbessert.

Ein Strauch für die Schönheit

Besonders erwähnenswert ist der in der Pflanzenwelt einzigartige Jojoba-Strauch. Seine Gattung besteht nur aus dieser einen Pflanzenart. Der monotypische „Simmondsia chinensis“ ist ein Wüstenstrauch, der vornehmlich in Kalifornien, Arizona und Mexiko vorkommt und eine Wuchshöhe von circa drei Metern erreicht. Er treibt seine Wurzeln bis zu stolze 15 Meter in den ausgetrockneten Boden, kommt somit auch an tiefe Grundwasserreserven und kann selbst extremste Temperaturschwankungen in der Wüste – heiße Tage, eiskalte Nächte – perfekt ausgleichen. Das Jojoba-Öl findet sich vornehmlich in den Jojoba-Bohnen (auch Jojoba-Früchte, -Nüsse oder -Samen genannt), von denen ein Busch bis zu sechs Kilo trägt. Der Richtigkeit halber muss erwähnt werden, dass Jojoba-Öl vielmehr ein gelbes, flüssiges Wachs ist, das lediglich aufgrund seiner „weichen“ Beschaffenheit Öl genannt wird. Trotzdem zählt es zu den „halbtrockenen Pflanzenölen“, wie auch Avocadoöl oder Mandelöl.

Die pflegenden Eigenschaften des Jojoba-Öls wurden schon vor Jahrhunderten von verschiedenen Indianervölkern genutzt. So erwähnte bereits Hernándo Cortés (der spanische Eroberer Mexikos) im 16. Jahrhundert, dass die Azteken das Öl zur Haut- und Haarpflege verwendeten. In den 1930er Jahren entdeckten Wissenschaftler der University of Arizona eine verblüffende Ähnlichkeit zwischen Jojoba-Öl und dem Wachs aus den Stirnhöhlen von Pottwalen. Das so genannte Walrat wurde nicht nur als Schmiermittel eingesetzt, sondern war auch eine bedeutende Grundlage der damaligen Kosmetikindustrie: als Rohstoff für Salben, Pomaden und feine Seifen. Jojoba-Öl rettete als Alternative viele Pottwale davor, als Walfangopfer zu enden.

Natürlicher „Schönmacher“

Jojoba-Öl ist reich an Provitamin A und E, beinhaltet mehrfach ungesättigte Fettsäuren, oxidiert langsamer als beispielsweise Olivenöl und wird dementsprechend nicht ranzig. Ein weiterer Vorzug ist der niedrige Gefrierpunkt: Erst unter -11° Celsius wird das Öl fest und kann auch ohne die Zugabe von Konservierungsstoffen – rein durch Kühlung – lange gelagert werden. Da Jojoba-Öl unserem Hautfett sehr ähnlich ist, zieht es gut in die Haut ein, wo es statt eines öligen Films ein samtiges, zartes Gefühl hinterlässt. Das Öl verfügt über einen natürlichen Sonnenschutzfaktor (2 bis 4) und schützt somit vor schädlicher UV-Strahlung. Es wirkt antibakteriell und entzündungshemmend, beruhigend und ausgleichend auf die Talgproduktion und trägt zur Feuchtigkeitsregulation bei. Dieser „Pflege-Profi“ ist somit auch bei Hauterkrankungen wie Akne, Schuppenflechte oder Ekzemen sowie stark beanspruchter Haut eine hervorragende Wahl. Ein Gesichtsöl aus reinem Jojoba kann mit jeder teuren Creme konkurrieren. Und: Da Jojoba-Öl nahezu geruchlos ist, eignet es sich perfekt als Duftträger und als natürlicher Emulgator.

Hände

Hände

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Der erste Eindruck zählt. Und diesen fällen wir binnen Sekunden. Oft sind es die Hände, die wir sofort von unserem Gegenüber wahrnehmen – ob durch Händeschütteln oder gestikulieren. Hände lügen nicht: Sie verraten, wie viel Wert jemand auf sein Äußeres legt, ob er seinen Beruf mit dem Kopf ausübt oder wortwörtlich einem Handwerk nachgeht. Vor allem aber sieht man an den Händen das „wahre“ Alter eines Menschen.

Hände müssen so einiges mitmachen. Sie können halten und gehalten werden, geben und nehmen, grobe Arbeiten ebenso verrichten wie feine, können liebkosen, streicheln und auch tadeln: Unsere Hände sind unglaublich vielseitig und gerade deshalb sollten wir ihnen besondere Aufmerksamkeit schenken – auch in Punkto Pflege.

Denn sie sind ständig im Einsatz:. Mit 26 Knochen sowie einem dichten Nervengeflecht versehen, leisten unsere Hände täglich Schwerstarbeit. Dazu gesellen sich im Laufe der Zeit noch ganz natürliche Alterserscheinungen. Das Fettgewebe am Handrücken beginnt mit zunehmendem Alter ebenso zu schwinden wie die Muskelmasse, dadurch fällt die Haut zwischen den Knochen regelrecht ein, die Sehnen können ebenso wie die Adern unschön hervortreten. Zudem verdicken und verhärten sich die Nägel mit jedem weiteren Lebensjahr.

Natürliche Alterungsprozesse im Gesicht lassen sich gut überschminken, aber was tun, wenn der Zahn der Zeit derart unaufhörlich an Händen samt Nägeln nagt?! Wer seine Hände in jungen Jahren ungeschützt Wind und Wetter ausgesetzt hat, bekommt später die Quittung. Falten und Altersflecken sind vorprogrammiert und diese Makel können durch zahlreiche Kontakte mit Reinigungsmitteln und unzureichender Handpflege noch verstärkt werden. Das muss nicht sein!

Eincremen ist die halbe Miete…

Was der Haut entzogen wird, nämlich Fett- und Feuchtigkeit, sollte man ihr wieder zurückgeben. Daher ist es besonders wichtig, darauf zu achten, die Hände regelmäßig einzucremen – auch zwischen den Fingern! Die Auswahl an Handcremes und -lotionen ist reichhaltig.

Aber nichts stört mehr als ein Produkt, das nicht vernünftig einzieht und beim Auftragen einen regelrechten Schmierfilm bildet, der sich nicht einmal durch Wasser entfernen lässt. Und wer „fettige“ Hände hat, kann weder in seinem Job noch im Haushalt punkten. Um nicht zum „Schmierfink“ zu werden, sollte man beim Kauf auf den Aufdruck „sofort einziehend“ achten. Einen antiseptischen Vorteil bieten Inhaltstoffe wie Kamille und Arnika – neben einem angenehmen Duft haben diese „natürlichen Pfleger“ aber noch mehr zu bieten. Sie beruhigen irritierte Haut und beschleunigen die Wundheilung bei kleinen Rissen und Abschürfungen.

Eine gute Alternative zu Handcremes- und -lotionen sind spezielle Schaum-Cremes aus der Apotheke. Angereichert mit Urea (Harnstoff), Mandelöl und Vitamin-Komplexen versorgen sie die Haut lang anhaltend mit Feuchtigkeit und Lipiden. Die leichte, schaumige Textur klebt nicht und hinterlässt keine Spuren.

„Fleckenentferner“ und „Faltenbügler“

Die Hautalterung lässt sich zwar nicht gänzlich durch den Einsatz von speziellen Cremes und Lotionen aufhalten, aber das Hautbild kann deutlich verbessert werden: Pigmentflecken können durch regelmäßige Anwendung von aufhellenden Produkte verblassen, feine Fältchen lassen sich aufpolstern.

Wenn es mit Cremen alleine nicht mehr getan ist, können stärkere Geschütze aufgefahren werden. Entweder mit einem vom Spezialisten (etwa der Kosmetikerin) durchgeführten Fruchtsäure-Peeling oder einer Microdermabrasion. Eine noch effektivere Methode, die allerdings ausschließlich von plastischen Chirurgen oder Hautärzten vorgenommen werden sollte, ist die Laser-Behandlung. Auch gegen magere Handrücken und hervortretende Venen oder Sehnen lässt sich etwas ausrichten – durch so genannte Füllmaterialien wie Eigenfett, Hyaluronsäure oder andere Volumengeber.

Bei all dem sollte eins nicht vergessen werden: So wie ein Gesicht mit zunehmenden Alter und Falten spannende Geschichten erzählt, so tun es auch die Hände. Warum also alle „Lebensspuren“ verwischen? Doch gut gepflegt schaut man eben lieber hin …

Zeigt her eure Füße …

Zeigt her eure Füße …

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In der Sommer- und Sandalensaison kommen Licht und Luft an die Treterchen. Doch leider offenbaren sich dann auch unschöne Fußprobleme wie Hornhaut, Schwielen und rissige Nägel. Höchste Zeit also für ein kleines Beauty-Programm.

Unsere Füße leisten Schwerstarbeit. Im Laufe des Lebens tragen sie uns im Schnitt bis zu viermal um den Globus, sie halten uns im Gleichgewicht, bringen uns ans Ziel und müssen währenddessen etwa 1.000 Tonnen Belastung verkraften. Dabei ist vielen nicht bewusst, dass Füße hochkomplizierte Gebilde sind. Hier werden 26 Knochen über 33 Gelenke miteinander verbunden. Mehr als 100 Bänder halten das Ganze zusammen und zwanzig Muskeln sorgen mit ihren starken Sehnen für Stand und Beweglichkeit zugleich.

Ausgerechnet dieser viel beanspruchte Körperteil wird allerdings oft sträflich vernachlässigt und ziemlich rücksichtslos behandelt. Man quetscht die armen Treter im Namen der Mode in viel zu enge Schuhe mit viel zu hohen Absätzen, gönnt ihnen nur wenig Zuwendung und Pflege. Die Folgen sind dann nicht selten Deformierungen wie Senk-, Spreiz- und Plattfüße oder so genannte Ballenzehen (Hallux Valgus). Mit zunehmendem Alter können sie zu unangenehmen Schmerzen führen.

Umso wichtiger ist es, der Fußpflege etwas mehr Zeit einzuräumen. Das gilt natürlich besonders jetzt, da die warme Jahreszeit beginnt und wieder die Sandalen und Flip Flops aus den hintersten Ecken des Schuhregals hervorgekramt werden. Doch nachdem die Füße monatelang in dicken Socken und Stiefeln gesteckt haben, zeigen sie sich nun nicht gerade von ihrer besten Seite: Hornhaut und raue Stellen haben sich breitgemacht, die Nägel sind alles andere als im Top-Zustand. Darum ist jetzt eine Runde Fuß-Wellness angesagt. Denn schließlich gehören schöne Füße im Sommer zu einer rundum attraktiven und gepflegten Erscheinung.

Erst baden, dann rubbeln

Am besten beginnt man mit einem wohltuenden Fußbad. Dazu etwa 38 Grad warmes Wasser in eine Schüssel füllen und einen pflegenden Badezusatz – zum Beispiel mit anregendem Rosmarinöl – hinzugeben. Nun die Füße für rund zehn Minuten darin entspannen. Dann ist Action angesagt, der Hornhaut wird mit einem Bimsstein oder einer Feile zuleibe gerückt. Ruhig kräftig rubbeln. Raspel und Hobel dagegen gehören lieber nicht in die Hände von Laien, weil durch sie erhöhte Verletzungsgefahr besteht.

Anschließend die Füße noch einmal abspülen und gründlich abtrocknen, besonders zwischen den Zehen. Wuchernde Nagelhaut kann man jetzt ganz leicht mit einem rauen Handtuch oder einem Rosenholzstäbchen zurückschieben. Die Zehennägel sollten immer gerade abgeschnitten werden, damit sie nicht einwachsen können, die Ecken mit der Nagelfeile ganz leicht abrunden.

Samtpfötchen cremen

Zum Abschluss des Wellness-Programms kommt die Pflege an die Reihe: Die restliche Hornhaut entfernt eine Creme mit hornhautreduzierenden Wirkstoffen wie Salicylsäure. Sie sollte kurmäßig über etwa zwei Wochen täglich angewendet werden. Das macht echte Samtpfötchen! In der Folge halten dann Cremes mit Urea oder pflegenden Ölen die Haut schön weich und geschmeidig. Ein toller Tipp für den Sommer sind Lotionen mit Minze, Eukalyptus oder Menthol – sie wirken wunderbar kühlend und erfrischend.

Auch der Gesundheit der Füße sollte man etwas Aufmerksamkeit widmen. So sind die von vielen so geliebten High Heels wahres Gift für die strapazierten Knochen, Bänder und Sehnen. Deshalb muss man jedoch nicht gleich völlig darauf verzichten. Häufig genügt es schon, die Absatzhöhe zu variieren und auch öfter flache Schuhe zu tragen. Sie sollten außerdem nicht zu eng geschnitten sein und gut sitzen. Atmungsaktives Material ist synthetischem vorzuziehen.

Vorsicht vor Fußpilz

Vorsorge ist darüber hinaus in punkto Fuß- und Nagelpilz geboten. Am besten trägt man in Freibädern oder Fitnesscentern immer Gummilatschen und trocknet die Füße stets gut ab. Kommt es dennoch zu den typischen Rötungen, Schüppchen und Juckreiz, hilft meist schon eine freiverkäufliche Anti-Pilz-Salbe aus der Apotheke. Nagelpilz ist dagegen oft hartnäckig. Er zeigt sich durch verfärbte, verdickte Nägel und schlimmstenfalls Nagelablösungen. Wenn spezielle Lacke keine Besserung bringen, kann der Hautarzt eine Tablettenkur verschreiben.

Sind der Pflege und Gesunderhaltung der Füße Genüge getan, bleibt zum krönenden Abschluss die Verschönerung übrig. Hier darf frau sich in Sachen Nagellack richtig austoben, der Probierfreude sind keine Grenzen gesetzt. Knallige Farben wie Orange, Pink, Grün und Blau sind nämlich diesen Sommer genauso angesagt wie zarte Pastelltöne von Apricot bis Rosé. Auch die unterschiedlichsten Braun- und Grau-Nuancen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Und die „French Manicure“ – naturrosig mit weißem Nagelrand – kommt als eleganter Klassiker nie aus der Mode. Sorgfältiges Auftragen und regelmäßiges Erneuern ist beim Lackieren allerdings oberstes Gebot. Dann werden die Füße in schicken Sommersandalen auf jeden Fall zum sexy Blickfang!